Die Geschichte von Spólnota
Von bescheidenen Anfängen im Jahr 1934 bis zur Entwicklung zum europäischen Marktführer für Holzmöbel — entdecken Sie die bemerkenswerte Reise von Solidarität, Handwerk und gemeinsamer Vision, die Spólnota seit über 90 Jahren prägt.
Eine Genossenschaft fragt nicht 'Wie viel Gewinn können wir herausziehen?' sondern 'Wie können wir etwas aufbauen, das allen zugutekommt und Generationen überdauert?' Das ist der Spólnota-Weg.
Die Gründungsgeschichte
Von bescheidenen Anfängen in den Beskiden-Bergen bis zur Entwicklung zum europäischen Marktführer für Holzmöbel ist Spólnotas Reise eine Geschichte von Solidarität, Handwerk und gemeinsamer Vision.
Die Visionäre Initiative
Pater Franciszek Stefan Czarnecki
Am 12. Oktober 1934 gründete Pater Czarnecki die Genossenschaft 'Małopolski Przemysł Chałupniczy' in Krakau, um kleine Handwerker vor Spekulanten zu schützen und ihren Wohlstand durch kollektive Arbeit zu verbessern.
Das Produktionszentrum Białka
Gründung in den Beskiden
1936 wurde in Białka ein Holzproduktionszentrum eingerichtet, das Bretter herstellte und lokale Arbeiter beschäftigte. Es wurde schnell zu einem Eckpfeiler der Wirtschaft und bot stabile Arbeitsplätze.
AboutPage.founding.biala.founders
Geburt von 'Spólnota'
Einheit in schwierigen Zeiten
1943 fusionierte 'Małopolski Przemysł Chałupniczy' mit der Feuerwehrgenossenschaft und nahm den Namen 'SPÓLNOTA' an — was Gemeinschaft und Solidarität bedeutet. Etwa 20 Arbeiter blieben während der Kriegszeit engagiert.
Wiederaufbau nach dem Krieg
Ein neuer Anfang
Nach der Befreiung im Januar 1945 blieben 20 Arbeiter in der Genossenschaft. Trotz Herausforderungen bauten sie wieder auf und expandierten, legten das Fundament für Jahrzehnte des Wachstums.

Die ursprüngliche Białka-Werkstatt in den 1940er Jahren, wo alles begann

Handwerker der 1940er Jahre — Pioniere des kollektiven Handwerks

Handgefertigte Bretter und Werkzeuge aus den frühen Jahren
Wir waren nicht nur durch unsere Liebe zum Holz verbunden, sondern durch die gemeinsame Überzeugung, dass wir zusammen etwas Größeres schaffen konnten als wir selbst — eine Gemeinschaft, die in Fairness, Qualität und dauerhaftem Handwerk verwurzelt ist.
Kazimierz Skrzypek, Gründungsdirektor der Białka-Werkstatt
75 Jahre Holzmeisterschaft
Die Anfänge
Geburt der Arbeitsgenossenschaft
In Białka als Holzverarbeitungsgenossenschaft gegründet, die Möbel, Spielzeug und Schlitten für den lokalen Markt produziert. Seit dem ersten Tag in der Beskiden-Tradition verwurzelt.
Industrialisierung und Spezialisierung
Wachstum der Produktionskapazität
Die Modernisierung der Werkstatt ermöglichte eine größere Produktion von Campingmöbeln und den kultigen 'Tatry'- und 'Yaro'-Schlitten. Erste Exporte nach Europa begannen.
Internationale Expansion
Einer der größten Hersteller Europas
Wurde zu Europas größtem Hersteller von Massivholz-Liegestühlen, exportierte 90 % nach Frankreich, Deutschland und Skandinavien. FSC-, TÜV-, FCBA-Zertifizierungen erhalten.
Ökologischer Wandel und Diversifizierung
Umweltverantwortung
Umweltverantwortliche Produktion mit FSC-zertifiziertem Holz und ökologischen Lacken. Einführung von Werbe-Liegestühlen und Expansion in Kindermöbel.
Digitale Transformation und Innovation
Modernisierung und globale Reichweite
Digitale Transformation mit neuem Branding, E-Commerce und Akustikpaneelen. Verstärktes Nachhaltigkeitsengagement bei Beibehaltung handwerklicher Qualität.
Nachhaltiges Wachstum voraus
Vision für morgen
Kombination von traditionellem Handwerk mit innovativem Design, Ausweitung der Reichweite bei gleichzeitiger Vertiefung der Umweltverantwortung und Gemeinschaftswerte.
Historische Meilensteine
Schlüsselmomente, die Spólnotas Reise von einer lokalen Werkstatt zum europäischen Marktführer für Holzmöbel geprägt haben.
Bau der Neuen Fabrik
In weniger als 3 Monaten (Januar–März 1950) bauten Genossenschaftsarbeiter durch kollektive Gemeinschaftsanstrengung eine brandneue Produktionsanlage einschließlich Büros und Werkstätten.
Offizielle Gründung
Am 25. August 1951 wurde bei einer Gründungsversammlung in Białka die 'Drzewna Spółdzielnia Pracy Spólnota' (Spólnota Holzarbeitsgenossenschaft) offiziell als unabhängige Einheit gegründet.
Erste Jugendbrigade
Die erste 'Brigade junger Frauen' begann in der Genossenschaft zu arbeiten und markierte eine neue Ära der inklusiven Beschäftigung und Kompetenzentwicklung für die lokale Gemeinschaft.
Übernahme von 'Beskid'
Am 1. Juli 1963 übernahm Spólnota die Arbeitsgenossenschaft 'Beskid' in Spytkowice, fügte 135 Werkstattmitarbeiter und 17 Vertragsmitarbeiter hinzu und erweiterte die Produktionskapazität erheblich.
Werkstattmodernisierung
Im Dezember 1971 wurde eine vollständige Modernisierung der Fabrik Nr. 1 abgeschlossen, mit beheizten Einrichtungen, modernen Sanitärinstallationen und verbesserten Brandschutzstandards.
25-jähriges Jubiläum
Spólnota feierte 25 Jahre genossenschaftlichen Erfolg, mit genehmigten Investitionslimits von etwa 5 Millionen Zloty dank Unterstützung von Provinz- und Zentralregierung.

Arbeiter bauen gemeinsam die neue Fabrik — ein Zeugnis kollektiver Entschlossenheit
Die Kraft des Gemeinschaftsbaus
Anfang 1950, angesichts unzureichender Einrichtungen, beschlossen Genossenschaftsarbeiter, selbst eine neue Fabrik zu bauen. In einer außergewöhnlichen Demonstration von Solidarität und Hingabe schlossen sie den gesamten Bau — einschließlich Büros und Werkstätten — in weniger als drei Monaten durch kollektive Arbeit ab.
Was sie erreicht haben:
- Komplettes Fabrikgebäude mit Büros und Produktionshallen
- Moderne Maschineninstallation und Werkstatteinrichtung
- Gravitationswasserversorgungssystem mit 1,5 km Ausdehnung zur Fabrik Nr. 1
- Infrastruktur zum Nutzen umliegender Wohngebiete
Die Spólnota-Werte
Seit über 75 Jahren wird Spólnota von den zeitlosen Prinzipien der genossenschaftlichen Arbeit geleitet: Solidarität, gemeinsamer Wohlstand und Gemeinschaftsengagement. Diese Werte sind nicht nur Worte — sie sind in allem, was wir tun, verankert.
Solidarität und Gegenseitige Unterstützung
Jedes Mitglied unserer Genossenschaft zählt. Wir glauben an kollektive Entscheidungsfindung, geteilte Verantwortung und gegenseitige Unterstützung durch Herausforderungen und Erfolge gleichermaßen.
In der Praxis: Während des Fabrikbaus 1950 trugen alle Arbeiter freiwillig ihre Arbeit bei, um gemeinsam eine bessere Zukunft aufzubauen.
Kollektive Arbeit und Eigentum
Spólnota gehört seinen Arbeitern. Gewinne werden in die Genossenschaft, bessere Arbeitsbedingungen und Gemeinschaftsentwicklung reinvestiert — nicht von externen Aktionären abgezogen.
In der Praxis: Investitionsentscheidungen werden kollektiv getroffen, um sicherzustellen, dass Wachstum allen in der Genossenschaft zugutekommt.
Gemeinschaftsengagement
Wir sind tief in Białka und der umliegenden Region verwurzelt. Unser Erfolg ist untrennbar mit dem Wohlergehen unserer lokalen Gemeinschaft verbunden.
In der Praxis: Spólnota hat seit Jahrzehnten lokale Schulen, Sportvereine, kulturelle Veranstaltungen und Infrastrukturprojekte unterstützt.
Tradition Ehren
Wir führen Generationen des Beskiden-Holzverarbeitungserbes fort, bewahren handwerkliche Techniken und passen uns gleichzeitig modernen Anforderungen an.
In der Praxis: Viele unserer Handwerker haben ihre Fähigkeiten von Familienmitgliedern gelernt, die vor ihnen bei Spólnota gearbeitet haben.
Kontinuierliche Innovation
Respekt vor Tradition bedeutet keine Stagnation. Wir modernisieren ständig unsere Methoden, nehmen neue Technologien an und erweitern unsere Produktlinien.
In der Praxis: Von Handwerkzeugen in den 1950er Jahren bis zu CNC-Maschinen heute — immer weiterentwickelt, ohne unsere Seele zu verlieren.
Umweltverantwortung
Lange bevor 'Nachhaltigkeit' zum Schlagwort wurde, praktizierten Genossenschaften es natürlich: für die Ewigkeit bauen, Abfall minimieren, Ressourcen respektieren.
In der Praxis: Unsere FSC-Zertifizierung und abfallfreie Produktion spiegeln jahrzehntelange genossenschaftliche Werte wider, die auf moderne Ökologie angewendet werden.
Das Genossenschaftliche Erbe
Spólnotas Genossenschaftsmodell ist nicht nur eine Geschäftsstruktur — es ist eine Philosophie von Arbeit, Gemeinschaft und gemeinsamem Wohlstand, die über 75 Jahre Bestand hatte. Im Gegensatz zu gewinnorientierten Unternehmen priorisieren Genossenschaften Menschen, Qualität und langfristige Nachhaltigkeit über vierteljährliche Renditen.
Demokratische Führung: Arbeiter haben bei wichtigen Genossenschaftsentscheidungen ein Mitspracherecht
Gemeinsamer Wohlstand: Gewinne reinvestiert in Ausrüstung, Bedingungen und Gemeinschaft
Langfristiges Denken: Für Jahrzehnte bauen, nicht für Quartalsberichte
Lokale Wurzeln: Seit 75+ Jahren tief in Białka und den Beskiden verwurzelt
Soziale Verantwortung: Unterstützung lokaler Bildung, Sport und Kultur


